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Air Berlin Stellenabbau

Umstrukturierung: Air Berlin baut 1.200 Stellen ab

Air Berlin Stellenabbau

© airberlin

Bei Air Berlin sind die Würfel für eine gravierende Umstrukturierung gefallen und die Fluggesellschaft wird sich halbieren: Insgesamt 40 Airbus A320 und A319 werden im Wet-Lease-Verfahren mitsamt Besatzung, Wartung, Versicherung und Verwaltung an die Lufthansa-Tochter Eurowings vermietet. Kosten für Treibstoff unf Flughafengebühren trägt Eurowings, Start- und Landerechte verbleiben bei Air Berlin. Die stark verschuldete Airline erhofft sich durch den sechsjährigen Vertrag Erlöse von mehr als 1,2 Milliarden Euro. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) begrüßte die Übernahmen der Air-Berlin-Maschinen durch die Lufthansa. Der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagte er: „Die Entscheidung sichert Arbeitsplätze, stärkt die deutsche Luftfahrtindustrie und erhält Verbindungen auch außerhalb der großen Drehkreuze.“ Zusammen mit den 29 Mittelstreckenjets, die Eurowings Anfang 2017 von Brussels Airlines übernehmen wird, wird die Lufthansa-Tochter damit hinter Ryanair und Easyjet die Nummer Drei am europäischen Himmel. Das Touristikgeschäft soll mit 35 Maschinen in einem eigenen Geschäftsbereich zusammengefasst werden. Stefan Pichler, CEO von Air Berlin sagte dazu: „Unser Touristik-Geschäft hat eine werthaltige Substanz und wird durch die Bündelung in einen separaten Geschäftsbereich gestärkt. Gleichzeitig wird Air Berlin in der Lage sein, sich auf ihr Kerngeschäft als Netzwerk-Carrier zu konzentrieren." Zur genaueren Zukunft der Touristiksparte wollte sich Pichler während einer telefonischen Pressekonferenz am Donnerstag nicht äußern. Das Management arbeite an strategischen Optionen. Insider vermuten, dass Air Berlin ihre Touristiksparte in einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem Ferienflieger Tuifly bündeln werde. Das mutmaßliche Unternehmen könne neben Jets von Tuifly auch 17 Maschinen der österreichischen Air-Berlin-Tochter Niki umfassen. Für das neue Kerngeschäft Air Berlins verbleiben 75 Maschinen, die sich auf die Drehkreuze Berlin und Düsseldorf und die Basen Stuttgart und München beschränken werden. Gerüchten zufolge wird die Fluggesellschaft künftig nicht mehr von Hamburg, Paderborn, Köln, Frankfurt und Leipzig aus operieren. Als weiteres Inlandsziel soll auch Nürnberg bestehen bleiben. Verlierer der Umbaupläne werden vor allem die Air-Berlin-Beschäftigten sein. Bis zu 1.200 Vollzeitstellen sollen gestrichen werden. Betroffen sein werden vor allem Jobs in Verwaltung und Technik. Stefan Pichler bedauerte die Entscheidung für Stellenkürzungen, begründete dies aber mit der Notwendigkeit, das Unternehmen effizienter auszurichten: „Es fällt mir schwer, in einem dynamischen Arbeitsmarkt wie dem deutschen betriebsbedingte Kündigungen anzukündigen. Dennoch müssen wir leider Personal abbauen. Unser Ziel ist es, dies so sozialverträglich wie möglich zu gestalten.“ Nach Ansicht der Gewerkschaft Verdi reiche die angekündigte Umstrukturierung nicht aus, um die Air Berlin zu retten. „Air Berlin muss sich strategisch anders aufstellen, um zu überleben“, sagte Verdi-Vorstandsmitglied Christine Behle am Donnerstag in Berlin. Dennoch begrüßte die Gewerkschaft den Wechsel von Teilen der Cockpit- und Kabinenmannschaft zu Eurowings, da so Arbeitsplätze erhalten blieben. Air Berlin wertet die aktuellen Umbau-Maßnahmen als Voraussetzung für mehr Effizienz. Pichler betont: „Eine schlankere, dynamische und stärkere Air Berlin ist zukunftsfähig.“ (dpa, Air Berlin, career.aero)

29.09.2016

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