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Neues aus der Luftfahrt

Luftfahrt 2017: Bleibt alles anders

Neues aus der Luftfahrt

© By Aero Icarus from Zürich, Switzerland [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

 

Auch 2017 wird es viel Neues in der Luftfahrt geben. Bewegung bringen vor allem der Ausbau von Eurowings, die Zerschlagung von Air Berlin und die neuen Allianzen, die sich daraus ergeben. Werden sich die aktuellen Trends auch im kommenden Jahr fortsetzen, wird sich Etihad von seinen defizitären Zukäufen bei Air Berlin und Alitalia trennen und dafür die Nähe der Lufthansa suchen. Einige Beobachter glauben gar, dass ein Einstieg der Araber bei Deutschlands größter Airline denkbar ist.

 

Zunächst steht bei der Lufthansa der Ausbau der paneuropäischen Plattform Eurowings auf dem Plan, um sich gegen die aggressive Konkurrenz von Ryanair und Easyjet zu wappnen. Die derzeit 90 Maschinen starke Flotte werden Anfang 2017 die von Air Berlin geleasten Jets und die Flugzeuge der vollständig übernommenen Brussels Airlines ergänzen. Gerüchten zufolge soll Lufthansa mit einer kompletten Übernahme von SunExpress, dem gemeinsamen Joint Venture mit Turkish Airlines, liebäugeln. Für die Nummer zwei der deutschen Fluggesellschaften dürfte die Luft 2017 immer dünner werden. Eine Schlüsselfrage des kommenden Jahres wird es sein, ob sich die verbleibende Rumpf-Air-Berlin mit ihren 75 Flugzeugen als Langstrecken-Netzwerk wird halten können.

 

Doch auch andere europäische Airlines rüsten sich gegen die Konkurrenz der Billigflieger: Die spanische Vueling, die gemeinsam mit British Airways und Iberia zum Luftfahrt-Konzern IAG gehört, will Marktführer für Spanienflüge werden. Bis 2020 sollen 20 weitere Maschinen die Flotte auf 130 Jets aufstocken. Die Low-Cost-Tochter von Air France-KLM, Transavia, ist bereits nach Deutschland expandiert und kämpft am Münchener Flughafen mit Eurowings um die Vorherrschaft im unteren Preissegment.   

 

Auch wenn es der Luftfahrtbranche Dank des günstigen Kerosins auf globaler Ebene gut geht, ist die Lage in Europa schwierig. Der neue IATA-Chef Alexandre de Juniac rechnet für 2017 mit knapp 30 Milliarden Dollar Gewinn weltweit. Es wäre das dritte gute Jahr in Folge für die internationale Luftfahrt. Anders die Situation auf dem Alten Kontinent: Hier sollen die Gewinne im kommenden Jahr von 7,5 auf 5,6 Milliarden Dollar schrumpfen. Insbesondere durch die Türkei-Krise mussten die Ferien-Flieger im scheidenden Jahr Einbußen hinnehmen. Air Berlin flog sogar in den eigentlich starken Sommermonaten Verluste ein.

 

(dpa, career.aero)

28.12.2016

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