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Fusion Niki Tuifly

Fusion von Niki und Tuifly geplatzt

Fusion Niki Tuifly

© von Eric Salard (OE-IXF) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

 

Für Air Berlin ist es ein schwerer Schlag: Der geplante Ferienflieger mit Maschinen der Tochter Niki und Tuifly kommt nicht zustande. Die Verhandlungen des Air-Berlin-Großaktionärs Etihad mit dem Tui-Konzern aus Hannover sind gescheitert. Beide Seiten ließen am Donnerstag offen, woran es lag. Etihad ließ lediglich durchblicken, dass man sich nicht einig wurde, wie das Gemeinschaftsunternehmen letztlich aussehen sollte.

 

Die Zukunft der angeschlagenen Air Berlin ist damit ungewisser denn je. Durchaus möglich erscheint jetzt, dass Air Berlin eher früher als später im Lufthansa-Konzern aufgeht. Dass Etihad nun doch eine ganzheitliche Lösung für das Milliardengrab Air Berlin sucht, holt die gedanklich schon abgespaltene Tochter Niki wieder mit ins Gesamtpaket. Mit ihren 17 Airbus-Maschinen und niedrigen Personalkosten würde sie bestens ins Anforderungsprofil der Lufthansa-Billigplattform Eurowings passen.

 

Gleichzeitig stellte Air Berlin bei den Landesregierungen von Berlin und Nordrhein-Westfalen eine Anfrage auf Prüfung eines Bürgschaftsantrags. Ein Sprecher von Air Berlin bestätigte heute einen entsprechenden Bericht der Zeitung „Die Welt“. Eine solche Anfrage ist der übliche Weg für den Fall, dass das Unternehmen in einem zweiten Schritt dann auch tatsächlich einen Bürgschaftsantrag stellt.

(dpa, career.aero)

08.06.2017