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Fluglärm

Belastung durch Fluglärm geringer als es scheint

Fluglärm

© Fraport AG Fototeam Stefan Rebscher

 

Nach einer Datenerhebung des Umweltbundesamtes vom August 2018 sind in Deutschland weitaus weniger Menschen von Fluglärm betroffen, als es die Flut an Beschwerden suggeriert. Von Fluglärm über 50 Dezibel sind hierzulande insgesamt 0,8 Millionen Menschen betroffen. Zum Vergleich: Straßenlärm über 50 Dezibel betrifft mehr als zehnmal so viele Personen, nämlich 8,7 Millionen. Flugzeuge werden immer leiser und der Lärmpegel eines Flugzeugs ist in den vergangenen sechs Jahrzehnten um 30 Dezibel, das sind 88 Prozent, gesunken. Allein der Austausch einer A320 durch eine neue und leisere A320neo halbiert den Lärmteppich beim Start. Trotzdem steigt die Zahl der Beschwerden.

 

Immer mehr Flughäfen sehen sich mit einzelnen Vielbeschwerern konfrontiert. Dabei versenden Einzelpersonen automatisch generierte E-Mails, was zu einer massiven Zunahme an Beschwerden über Fluglärm führt. Am Frankfurter Flughafen zum Beispiel, sind drei Personen für über vier Millionen Beschwerden im Jahr 2016 verantwortlich. Das sind rund drei Viertel aller eingegangenen Beanstandungen. Um dieser Flut Herr zu werden, weißt der Flughafen Frankfurt Fluglärmbeschwerden getrennt nach automatisierten und individuellen Beschwerden aus. Der Anteil der automatisierten Beschwerden lag 2016 bei rund 97 Prozent.

 

 (career.aero, BDL)

21.08.2018

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