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Fluglotsen warnen vor personellen Engpässen

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Die Fluglotsengewerkschaft GdF rechnet auch in diesem Jahr mit Engpässen, die sich im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verschärfen sollen. Das teilte die Gewerkschaftsführung gestern mit und hielt der bundeseigenen Deutschen Flugsicherung (DFS) schwere Versäumnisse bei Personalplanung und Ausbildung vor.

 

Zwar befänden sich nach Angaben der DFS bereits 213 Lotsen in der Ausbildung und 122 Anfänger sollen in diesem Jahr das Team der 2.000 aktiven Fluglotsen unterstützen, doch nach Berechnungen der GdF würden die aktuellen Bemühungen nicht ausreichen, um die Altersabgänge bis 2024 auszugleichen. In den kommenden fünf Jahren hörten zwischen 400 und 700 Lotsen auf, erklärte GdF-Tarifvorstand Markus Siebers. Bereits jetzt fehlten rund 200 Lotsen für den deutschen Luftraum. Nach seiner Darstellung dauert es vier bis fünf Jahre, bis ein Lotsenschüler tatsächlich einsetzbar ist.

 

Mit den Auswirkungen der personellen Engpässe bei der DFS beschäftigen sich auch die Fluggesellschaften. So rechnet die Lufthansa nach Angaben eines Sprechers mit massiven Mehrkosten und Umplanungen, wenn die geplante Verlagerung von rund 100.000 Lufthansa-Flügen in niedrigere Lufträume und Umwege durch weniger genutzte Sektoren realisiert würde. Beide Maßnahmen würden die Flugzeit verlängern und Kerosinverbrauch wie CO2-Belastung erhöhen, erläuterte der Lufthansa-Sprecher.

 

 (career.aero, dpa)

15.02.2019

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