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Condor Lufthansa

Condor: Zurück zur Lufthansa?

Condor Lufthansa

 

Nachdem im Februar der Touristikkonzern Thomas Cook mitteilte, seine Airlines veräußern zu wollen, bekundete Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister sogleich Interesse daran, die Tochter-Gesellschaft Eurowings durch einen Zukauf zu stärken. Condor-Chef Ralf Teckentrup gibt sich mit einem Verweis auf den stabilen Gewinnen der TC-Fluggesellschaften in den zurückliegenden Jahren selbstbewusst: „Wer uns kauft, kauft kein Problem.“

 

Insbesondere das Langstreckengeschäft der Condor von Deutschland aus ist für die Eurowings attraktiv. In den Übersee-Maschinen der Condor ab Frankfurt, München oder Düsseldorf sitzen jedes Jahr Tausende Passagiere, die den Zubringerflug mit der Lufthansa absolviert haben. „Die Condor-Langstrecke kann man eigentlich nicht gegen uns betreiben“, sagt ein hochrangiger Lufthanseat. Dass der Konzern so oder so mit der Eurowings-Langstrecke Ernst macht, belegt die für den Herbst geplante Stationierung von sieben großen Airbus-Maschinen an den Lufthansa-Drehkreuzen Frankfurt und München.

 

Ob Lufthansa auch für die Thomas-Cook-Fluggesellschaften in Großbritannien, Skandinavien und Mallorca bietet, ist ebenso unklar wie das Schicksal der Kurz- und Mittelstreckenflotte der Condor. Ryanair hat schon offenes Interesse für die Europaflotte gezeigt. Eine Zerschlagung der Thomas-Cook-Airlines und möglicherweise auch von Condor würde damit wahrscheinlicher. Bereits im Zuge der Air-Berlin-Pleite hatte die Europäische Wettbewerbsbehörde klar gemacht, dass sie die Marktmacht von Lufthansa in Kerneuropa für bedenklich hält. In der Folge landeten wesentliche Teile der insolventen Airline bei den Billigfliegern Ryanair und Easyjet.

 

Condor - so sehen es immer noch viele in Frankfurt - ist eigentlich Fleisch vom Fleische der Lufthansa. Bei der Gründung der Ferienfluggesellschaft im Jahr 1955 gehörte Lufthansa schon zu den Eignern und übernahm vier Jahre später die komplette Airline, die dank reiselustiger Wirtschaftswunder-Deutscher zwischenzeitlich zur weltgrößten Ferienfluggesellschaft wurde. 1997 brachte Lufthansa die Tochter in ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem späteren Thomas-Cook-Konzern ein, bei dem die Airline schließlich vor zehn Jahren komplett landete.

 

 (career.aero, dpa)

11.03.2019

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