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Luftverkehrsteuer

BDL: Luftverkehrssteuer kontraproduktiv für Klimaschutz

Luftverkehrsteuer

© BDL

 

Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. (BDL) kritisiert den Kabinettsbeschluss zur Erhöhung der Luftverkehrsteuer. Hauptgeschäftsführer Matthias von Randow erklärte, dass die finanzielle Belastung durch die Steuer die Innovationskraft der Luftfahrt-Unternehmen schwächen würde und damit dem Ziel eines wirksamen Klimaschutzes sogar entgegenstünde. "Statt Fortschritte beim Klimaschutz im Luftverkehr zu erzielen, werden nunmehr Wege für klimaschützende Investitionen in moderne emissionsärmere Flugzeugflotten und in Kraftstoffe auf Basis von erneuerbaren Energien verbaut,“ sagte von Randow heute in einer Mitteilung des Verbandes.

 

Der BDL hat ein eigenes Maßnahmenpaket vorgeschlagen, das den Luftverkehr mit dem Klimaschutz in Einklang bringen soll und dabei auf nationale Sonderwege verzichtet. Als wichtigsten Punkt sieht der BDL Investitionen in technische Innovationen wie effizientere Flugzeugflotten und in den Ersatz von fossilem Kerosin durch regenerative Treibstoffe. Eine Verlagerung von Verkehr auf die Schiene unterstützt der Luftfahrt-Verband ebenfalls.  Allerdings soll dies nicht durch die finanzielle Belastung der Luftverkehrswirtschaft, sondern durch den Ausbau des Schienennetzes und eine bessere Anbindung der Flughäfen an den Bahnverkehr geschehen. Auch Instrumente der CO2-Bepreisung bewertet der BDL als sinnvoll, solange sie in internationale Abkommen wie beispielsweise den Europäischen Emissionshandel eingebettet sind.

 

(dpa, career.aero)

16.10.2019