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Air Berlin BER

BER-Prozess: Schlechte Aussichten für airberlin

Air Berlin BER

© Günter Wicker/Flughafen Berlin Brandenburg GmbH

"Ab wann haben wir einen Flughafen? Erst, wenn er behördlich genehmigt und freigegeben ist. Der BER ist kein Flughafen, sondern ein Projekt", mit diesem Argument des Vorsitzenden Richters Lothar Kühn müssen die Hoffnungen der airberlin auf 48 Millionen Euro Schadensersatz gesunken sein. In einem Zivilprozess verklagt Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft die BER-Betreibergesellschaft FBB wegen der durch die Verspätungen am Pannen-Airport entstandenen Verluste. Kurioserweise reichte BER-Geschäftsführer Hartmut Mehdorn die Klage gegen den Großflughafen selbst ein, als er 2012 noch Chef der airberlin group war.

 

Der Richter bezweifelte beim heutigen Prozessauftakt, dass überhaupt ein Vertragsverhältnis zustande gekommen sei, da der Flughafen aufgrund der fehlenden behördlichen Genehmigungen noch nicht existiere. Es sei zu klären, inwieweit die FBB die Fluggesellschaft rechtzeitig hätte warnen müssen und ob aus den Gesprächen zwischen den streitenden Parteien ein Vorvertragsverhältnis entstanden wäre. Richter Kühn regte einen außergerichtlichen Vergleich an. Beide Seiten zeigten sich grundsätzlich gesprächsbereit.

 (dpa, career.aero)

15.01.2014

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