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Verkehrsflugzeugführer/in (ATPL (A))


Was macht man als Verkehrsflugzeugführer mit ATPL (A)-Lizenz?

 

Verkehrsflugzeugführer mit einer ATPL (A)-Lizenz steuern große Fracht- und Passagierflugzeuge, die zwei Piloten geflogen werden. Das Team im Cockpit besteht aus dem höher gestellten Kapitän und dem First Officer. Beide sind lizensierte Piloten. Dem Kapitän untersteht außerdem die Kabinen-Crew. Zu den Aufgaben von Verkehrsfugzeugführern gehört das Vorbereiten und Ausführen des Flugs gemeinsam mit der Besatzung, sowie organisatorische Aufgaben. Die Tätigkeiten reichen von der Überprüfung der Wetterdaten über das präzise Navigieren des Flugzeugs bis hin zum Erstellen vorgeschriebener Berichte.


 

Welche Vorraussetzungenn müssen Verkehrsflugzeugführer mit ATPL (A)-Lizenz erfüllen?

 

Verkehrsflugzeugführer benötigen eine gültige ATPL (A)-Lizenz. Zudem wird die flugmedizinische Tauglichkeit vor der Berufsausübung getestet. Weitere Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Arbeitgeber. Hierzu können gehören:

 

  • Flugmedizinische Tauglichkeit
  • Klassen- oder Musterberechtigung des jeweiligen Flugzeugtyps
  • Überprüfung durch die Luftfahrtbehörde
  • Fließende Deutsch- und Englischkenntnisse
  • (Fach)hochschulreife
  • Eine Körpergröße zwischen 1,65 m und 1,98 m
  • Ein gutes Sehvermögen (die Grenzwerte variieren)
  • Gültiges Flugfunkzeugnis

 


Wie werde ich Verkehrsflugzeugführer mit ATPL (A)-Lizenz?

 

Die ATPL (A)-Lizenz für Verkehrsflugzeugführer wird an Flugschulen erworben, die entweder privat betrieben werden oder an bestimmte Airlines angegliedert sind. Um an einer Flugschule aufgenommen zu werden, müssen verschiedene Eignungstests bestanden werden. Die angehenden Verkehrsflugzeugführer lernen im Klassenverband den theoretischen Hintergrund und üben das Fliegen an Simulatoren. Neben der theoretischen Ausbildung müssen bis zur Lizensierung mindestens 195 Flugstunden - teilweise im Simulator - absolviert werden. Die Ausbildungszeit beträgt je nachdem ob die Ausbildung in Voll- oder Teilzeit absolviert wird und abhängig von den Vorkenntnissen der Flugschüler zwischen sieben und 24 Monaten. Die Ausbildung zum Verkehrsflugzeugführer wird nicht vergütet. Zusätzlich müssen Flugschüler die hohen Ausbildungskosten selbst tragen, wobei oft Finanzierungsmodelle den Zugang erleichtern.

Die Abschlussprüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil, wobei das erfolgreiche Ablegen der Theorie-Prüfung Voraussetzung für die Zulassung zur praktischen Prüfung ist. Während der Praxis-Prüfung müssen die Anwärter unter Beweis stellen, dass sie in der Lage sind, das Flugzeug in punkto Flughöhe, Geschwindigkeit und Steuerkurs zu kontrollieren. Die Prüfungen werden beim Luftfahrtbundesamt abgelegt.
 


Was erwartet Verkehrsflugzeugführers mit ATPL (A)-Lizenz im Berufsleben?


Verkehrsflugzeugführer sind im Linien- und Charterflugverkehr tätig oder fliegen Angestellte und Waren für Unternehmen mit einer eigenen Flotte. Auch Krankentransporte und Schädlingsbekämpfung aus der Luft kann zu den Aufgaben von Verkehrsflugzeugführern gehören. Weitere Beschäftigungsmöglichkeiten gibt es bei der Bundeswehr, in Flugschulen, im Luft- und Raumfahrzeugbau oder in der Forschung und Entwicklung im Bereich Ingenieurwissenschaften.

Verkehrsflugzeugführer müssen im höchsten Maß flexibel sein, da sie auch nachts sowie an Sonn- und Feiertagen im Einsatz sind. Physische und psychische Belastbarkeit werden im Arbeitsalltag immer wieder auf die Probe gestellt: Trockene Luftfeuchtigkeit in der Flugkabine, der Wechsel zwischen den Zeit- und Klimazonen, die Verantwortung für Menschenleben und eine auch über lange Zeit hohe Konzentrationsfähigkeit machen den Verkehrsflugzeugführer zu einem anspruchsvollen Beruf. Darüber hinaus müssen Verkehrsflugzeugführer Teamplayer sein, die englische Sprache sicher beherrschen und über technische wie gesetzliche Neuerungen immer auf dem Laufenden bleiben.

Die Verdienstaussichten als Verkehrspilot sind entsprechend der aufwändigen Ausbildung und des verantwortungsvollen Berufsbilds sehr gut. Die Verdienste variieren jedoch von Arbeitgeber zu Arbeitgeber. Der Durchschnittslohn liegt bei etwa 5.000 Euro brutto monatlich und steigt je nach Flugerfahrung und Dauer der Firmenzugehörigkeit.


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