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Ryanair Streik

Ryanair legt Tarifstreit mit irischen Piloten bei

Ryanair Streik

© User: Benreis auf wikivoyage shared [GFDL oder CC BY-SA 3.0], vom Wikimedia Commons

 

Der Billigflieger Ryanair hat sich mit der Gewerkschaft Forsa im Streit um Arbeitsbedingungen für irische Piloten geeinigt. Das teilten beide Seiten am Donnerstag mit.

"Nach einer 22-stündigen Verhandlungsphase, die am Mittwochmorgen begonnen hatte und am Donnerstagfrüh endete, ist eine Einigung zwischen Forsa und Ryanair im Piloten-Streit erzielt worden", hieß es in einer Mitteilung der Gewerkschaft. Kurz darauf bestätigte auch Ryanair den Durchbruch.

Auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern liegt Ryanairmit seinen Piloten im Clinch. Mitte August hatte der Streit der Airline den größten Pilotenstreik in ihrer Geschichte beschert. Etwa 55 000 Passagiere waren von dem 24-stündigen Ausstand betroffen.

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) erklärte auf Anfrage, sie wolle das Ergebnis zunächst analysieren. "Es stellt sich die Frage, ob eine Mediation auch in Deutschland in Frage kommen könnte", sagte VC-Vize Markus Wahl. Eine weitere Verhandlungsrunde habe es seit dem Streik nicht gegeben.

VC verlangt unter anderem höhere garantierte Gehälter. Ryanair will keine Vereinbarungen treffen, die sein Niedrigkostenkonzept in Frage stellen würden. Das Unternehmen verweist auf relativ hohe Endgehälter seiner Kapitäne und Copiloten, die über dem Niveau der Billig-Airlines Eurowings oder Norwegian lägen.

Neben den Piloten verlangen auch Flugbegleiter von Ryanair in Deutschland eine bessere Bezahlung. Dazu verhandelt die Gewerkschaft Verdi mit der Billigairline. Verdi will substanzielle Entgeltsteigerungen für die rund 1000 Flugbegleiter erreichen, die in Deutschland stationiert sind. Die Gewerkschaft will auch gegen Befristungen, Leiharbeit und kurzfristige Versetzungen angehen.

(dpa)

Aug 24, 2018

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