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Air Berlin LGW

Air Berlin: Lufthansa bietet auch für LGW

Air Berlin LGW

© von Lasse Fuss (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

 

Die Verhandlungen um den Verkauf der insolventen Air Berlin konkretisieren sich: Lufthansa und Easyjet werden die ehemalige Nummer Zwei unter den deutschen Fluggesellschaften unter sich aufteilen. Lufthansa will 93 der 144 Flugzeuge übernehmen, Easyjet 27 bis 30 weitere. Neben der Air-Berlin-Tochter Niki bietet die Lufthansa-Gruppe auch für die Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW). Die Air-Berlin-Tochter, die mit 20 kleineren Propellermaschinen operiert, hatte die Lufthansa selbst vor Jahren aus Kostengründen verkauft. Durch den erneuten Kauf der LGW will sich der Dax-Konzern voraussichtlich wertvolle Start- und Landerechte sichern.

 

Die Jets gehören allerdings nicht der Air Berlin selbst, sondern sind geleast. Interessant für die Bieter sind die Slots, die an den Maschinen hängen. Nach Einschätzung des Ökonomen Tomaso Duso vom DIW Berlin gehe es der Lufthansa darum, weitere Konkurrenz auf dem heimischen Markt zu verhindern und so ihre Position als Branchen-Primus zu festigen.

 

Nach aktueller Lage könnten 80 Prozent der Beschäftigten übernommen werden. Doch die Zeit drängt, denn um den angestrebten Deal verwirklichen zu können, muss Air Berlin in der Luft gehalten werden. Denn sollte für den Betrieb das Geld ausgehen und es zum Grounding käme, gingen auch die begehrten Start- und Landerechte verloren. Die Lufthansa hat daher weitere Finanzspritzen in Aussicht gestellt, Easyjet dürfte nachziehen.

 

 (dpa, career.aero)

26.09.2017

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